Bericht aus der GKGR-Sitzung am 19.04.2016

Bericht (rein redaktionell, kein Protokoll) aus der öffentlichen Sitzung des Gesamtkirchengemeinderats Rudersberg – Schlechtbach am Dienstag, den 19. April 2016 um 19:30 Uhr in der Auferstehungs-Kirche Schlechtbach

TOP 1: Die Andacht zur Tageslosung hält Herr Konrad
Der Herr ist freundlich und seine Gnade währet für und für.

TOP 2: Genehmigung des Protokolls, der TODO-Liste und der Tagesordnung
Zum Protokoll und  Todoliste gab es keine Anmerkungen.

TOP 3: Aktuelles

  • Das Grußwort an der Rudersberger Konfirmation soll in guter Übung an die Vertreter der Jugend delegiert werden.
  • Die Vorsitzenden legen ein Arbeitspapier zur Aufgabenverteilung unter den Vorsitzenden vor, welches vom GKGR zustimmend zur Kenntnis genommen wird.

TOP 4: Kirchenpflege
a) Das Opfer am 5. Juni beim Gottesdienst in Schlechtbach soll für die Unkosten des Sonntags (Bandgottesdienst) verwendet werden. Für die Bücherei wird statt dessen am 04.09. in Schlechtbach geopfert.

b) Sonstige: Die Rücklage Leinwand (€ 2.500) wird aufgelöst um die erfolgte Anschaffung zu finanzieren.

TOP 5: Rückblick
a) Passionsandachten und Gottesdienste über Ostern

Die verschiedenen Angebote waren gut besucht. Beim Holyday-Gottesdienst waren trotz Einladung leider keine Konfirmanden da.
Auch 2017 soll die Regelung beibehalten werden, dass an Ostersonntag und
Ostermontag jeweils ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert werden soll (Rudersberg am Ostersonntag; Schlechtbach am Ostermontag)

b) Bandgottesdienst

  • 15 Biertischgarnituren, 150 Teilnehmer;
  • erreichte Zielgruppe: Ü 50; geplant war eine jüngere Zielgruppe.
  • Das Team war mit dem Verlauf zufrieden.
  • Insgesamt positives Feedback.

c) Harmonic Brass

  • Bläserisch ist der Posaunenchor hoch zufrieden
  • Der Workshop hat Spaß gemacht
  • Konzert am Freitag war große Klasse
  • Es hätten noch einige mehr Besucher sein können.

TOP 6: Nacharbeit Klausurtagung

Der Gesamtkirchengemeinderat will in dieser Sitzung überlegen, wie es in der Sache konzeptionell weitergehen kann. Am heutigen Abend werden 3 Schwerpunktthemen herausgegriffen und vertieft diskutiert. Hier können nur einige der diskutierten Aspekte exemplarisch wiedergegeben werden

Kindergartenarbeit:

  • Kindergartenarbeit ist wichtiges Netzwerk zu den Menschen!
  • Müssen wir die Kindergärten mehr in unsere Gemeinde integrieren?
  • Was ist das evangelische Profil unserer Kindergärten?
  • Kindergartenarbeit ist wichtig, aber was ist auf Dauer leistbar?

Jugendarbeit:

  • Braucht es in der Jugendarbeit auch neue unverbindliche Formen?
  • Was ist mit den Jugendlichen in entfernten Milieus, die wir gar nicht erreichen?
  • Bräuchte es jemanden der strukturieren und unterstützen kann und Impulse von außen mit einbringt.?
  • Jugendforum Kirchengemeinderat und Jugend soll auf jeden Fall regelmäßig stattfinden.

Gottesdienst:

  • Der Gottesdienst muss sich verändern. Aber insbesondere kirchenferne Besucher erwarten immer wieder traditionelle Gottesdienste
  • Bei Gottesdiensten sind wir relativ breit aufgestellt und erreichen dadurch viele Menschen. Aber erreichen wir mit unserer Vielfalt trotzdem nur immer ein bestimmtes kirchentreues Klientel, welches sich über Abwechslung freut?
  • Splitten wir uns immer noch weiter auf um unterschiedliche Zielgruppen erreichen oder müssen wir mehr Gemeinsamkeit suchen?

TOP 7: Marienstatue in der Johanneskirche

Seit der Adventsausstellung zum Thema Maria hat die Statue in der Johanneskirche „Asyl“.
Die Marienstatue wird tendenziell eine Dauerleihgabe des Klosters Dillingen werden. Einerseits teilweise für Besucher irritierend in einer Ev. Kirche, sieht der GKGR Maria auch als verbindendes ökumenisches Element. Sie soll nun mit einem Informationsschild versehen werden, so dass der Hintergrund für die Besucher und die Gemeinde transparent wird.

TOP 8: Bericht über den Stand der Kindergartenverträge mit der Kommune
Insbesondere die Terminfindung für die Vertragsverhandlungen ist nach wie vor schwierig. Der (bürgerl.) Gemeinderat möchte alle Kindergartenverträge (=Betreiberverträge) der Gesamtgemeinde Rudersberg in Summe beraten.

Der Vertrag über das Gebäude (Uhlandweg) wird noch länger dauern. Stand heute steht das kommunale Gebäude auf dem Grundstück der Kirchengemeinde.

TOP 9 Sonstige
a) Status Krankenpflegeverein:
Beiträge konnten aus technischen und organisatorischen Gründen nicht termingerecht eingezogen werden.
Die Satzung von 2008 muss nochmals überarbeitet werden.

b) Bericht von der Verbandsversammlung der Diakoniestation.
Der Status des KPV war auch ein Thema bei der Verbandsversammlung der Diakoniestation.

Jürgen Birkholz