Bericht (kein Protokoll) zur Sitzung des Gesamtkrichengemeinderats am 28.09.2017

Diese Sitzung hatte besondere Schwerpunkte in den Verträgen zur Kindergartenarbeit mit der bürgerlichen Gemeinde, zum Rechnungsergebnis und der Stellungnahme des Kirchengemeinderats zum Pfarrplan 2024/2030. 

Zu den Regularien gab es keine nennenswerten Anmerkungen. 

Unter TOP 3 - Aktuelles wurde vom großen Engagement der Mitarbeiter der Kinder Mutmach Woche berichtet. Der GKGR dankt allen Mitarbeitern ausdrücklich.

Unter TOP 4 wurde der Rechnungsabschluss 2016 vorgelegt und vom Kirchengemeinderat zustimmend zur Kenntnis genommen. 

Zu den Kindergärten konnte  der Betreibervertrag vorgelegt werden, der zwischenzeitlich mit der bürgerlichen Gemeinde abgeschlossen werden konnte. Hier sind Regelungen zu den angebotenen Gruppen und Einrichtungen sowie zur anteiligen Kostenübernahme getroffen. Dieser Vertrag fand allgemeine Zustimmung des Gremiums. Im Vertrag wird auf einen Zusatzvertrag zum Gebäude Villa Sonnenschein verwiesen. Ein Entwurf der kirchlichen Verwaltungsstelle, der das Ergebnis der Verhandlungen dokumentiert,  konnte in der Sitzung noch vorgelegt werden und soll die nächsten Wochen ebenfalls unterzeichnet und beschlossen werden. Letztlich bleibt es dabei, dass das Grundstück im Uhlandweg der Kirchengemeinde gehört, wie auch der ursprünglich Kindergartenbau. Der bürgerlichen Gemeinde gehört der Anbau für die Kinderkrippe. Beide sind jeweils für die Unterhaltung ihrer Gebäudeteile zuständig, wobei die Gemeinde Baumaßnahmen am kirchlichen Baukörper in der Regel bezuschusst. Einige Mitglieder des Kirchengemeinderats hätten sich eine andere Lösung gewünscht, was aber in den Verhandlungen mit der Gemeinde so nicht durchsetzbar war. 

Unter TOP 5 - Pfarrplan wurde der Agendapunkt aufgerufen, dessen aktuelle Diskussion für die Zukunft unserer Kirchengemeinden  die weitreichendsten Auswirkungen haben wird. Die derzeitigen Diskussionen im Bezirk beziehen sich auf die Größe der Distrikte (5-8 Gemeinden) und die zukünftig diesem Gebiet zugeordneten Pfarrstellen. Es wurde der Entwurf eines Briefes zur Diskussion gestellt. Dieser Entwurf war den Mitgliedern des Kirchengemeinderats an einigen Stellen nicht deutlich genug formuliert. Die Aussagen wurden in der Beratung des Punktes vereinfacht und geschärft. Die Stellungnahme des GKGR enthält in Kurzform nun folgende Positionen:
1. Wir werden uns auf den Weg der engeren Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Steinenberg machen.
2. Wir wollen einen arbeitsfähigen Distrikt.  Ein solcher ist ohne Haubersbronn und Miedelsbach  (4 Kirchen) für uns keine Option. 
3. Eine Reduzierung von heute 3 Pfarrstellen in Rudersberg, Schlechtbach und Steinenberg auf 2 Pfarrstellen – wie bis 2024 geplant – ist für uns nicht vorstellbar.
4. Wir lehnen es ab vor 2022 die Kürzungen zu vollziehen. 

In einem nächsten Schritt treffen sich die Vorsitzenden von Rudersberg, Schlechtbach und Steinenberg mit den Kirchenpflegerinnen zu einem Gespräch über die Situation und Handlungsoptionen.  Eine breite Information an die Gemeinde soll nach diesen Gesprächen erfolgen. 

Unter TOP 6 wurden Gottesdiensttermine beschlossen. Zum Jubiläum, Jugendsonntag, Bläsergottesdienst und zum Reformationstag findet jeweils nur ein gemeinsamer Gottesdienst statt.  

In den weiteren Tagesordnungspunkten wurde zur Planung des Jugendforum bereichtet, zu einem Gespräch bezüglich der Einrichtung des Café im Gemeindehaus und über den Termin der nächsten Sitzung. 

Jürgen Birkholz