Was ist das Jugendforum?

Was machen zwei Pfarrer, 14 Kirchengemeinderäte/innen und ca. 30 Jugendmitarbeiter/innen sonntags um 16.00 Uhr bei bestem Wetter im Johannes-Gemeindehaus? Sie treffen sich im Jugendforum.
Eingeladen und den Nachmittag vorbereitet hat ein neues gemeinsames Team aus Kirchengemeinderat und Evangelischer Jugend, der Jugendausschuss.

 

Was ist Ziel des Jugendforums?
• Kirchengemeinderäte und Jugendmitarbeiter lernen sich (besser) kennen.
• Es ist ein Ort zum Austausch der Freuden und Sorgen in der Arbeit, an dem auch aktuelle Probleme und Bedürfnisse zur Sprache kommen können.
• Dem Kirchengemeinderat ist es wichtig, die vielen engagierten Jugendmitarbeiter wahrzunehmen und ihnen für all ihre Mühen und den großen Einsatz zu danken.


"Warum kommst du zum Jugendforum?"
• Weil wir unsere Meinung äußern wollen. (Dennis, Leonie, Leoni, Andrea, Niko und Leah)
• Weil ich begeistert davon bin, so tollen Christen und Jugendmitarbeitern zu begegnen. (Martin Birzele)
• Weil wir in der Bubenjungschar mitarbeiten und Veränderungen in der Jugend wollen. (Tim und Jeremias)
• Weil ich den Austausch zwischen den Generationen– hier Kirchengemeinderat und Jugend – wichtig finde. (Tamara)

 

„Was war dein erster Eindruck?“
• Martin und Uli haben 40 Stühle aufgebaut, ich hätte höchstens 30 genommen. Als dann die 40 Stühle nicht reichten, war ich begeistert, wie viele Jugendliche unserer Einladung gefolgt sind! (Sibylle Haas)
• Eine anfängliche Unsicherheit verflog schnell und es entstand eine gute, lebendige Gemeinschaft. (Martin Stober)
• Die Mitarbeiter sind eine ziemlich junge Gruppe. (Tamara)
• Ich war erstaunt und auch stolz, wie viele Leute da waren, vor allem von der Jugend. Das zeigt, dass es allen wichtig ist, was in der Gemeinde passiert. (Annika)
• Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Mitarbeiter haben! (Lea)

 

Ablauf
Nach einer Andacht, gemeinsamem Singen und einer kurzen Vorstellung der anwesenden Gruppen, ging es gleich an die Arbeit:
Gruppiert nach dem Arbeitsgebiet der Jugendmitarbeiter (Leitungskreis, Jungschar, Jugendkreis, Jugo, Band, KiMuMaWo, Kinderkirche) wurden jeweils mit einigen Kirchengemeinderäten fünf Fragen diskutiert:
• Was freut mich als Mitarbeiter?
• Wo drückt der Schuh bei mir als MA?
• Wo drückt der Schuh in der Gruppe?
• Wo kann der KGR Unterstützung bieten?
• Was ist mein Traum von Jugendarbeit?
Auf vielen Moderationskarten wurden die Antworten gesammelt und im Plenum vorgestellt.
Aus dieser Vielzahl an Themen wurden fünf wichtige bzw. mehrfach genannte Punkte herausgefiltert, die dann jeweils in einer Interessensgruppe
diskutiert wurden:
• Finanzielle Unterstützung der Gruppen
• Unterstützung der Gruppen durch Fahrdienste, Andacht, etc.
• Gemeinschaft / Vernetzung der MA
• Wertschätzung / wahrgenommen werden
• Homepage / Internetauftritt

Zum Abschluss gegen 18.30 Uhr gab es dann Pizza und noch viele gute Gespräche.

 

„Was ist dein Fazit? Was blieb hängen?“
• Die Gemeinschaft war schön und man weiß jetzt, wer ein offenes Ohr hat, wenn man mal Hilfe braucht. (Lea)
• Die Probleme der anderen decken sich oft mit meinen eigenen. Es tut gut, zu merken, dass nicht nur ich sie habe. (Jonas)
• Wir haben sehr viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese wollen wir in Zukunft noch besser fördern und miteinander vernetzen. Die Vielfalt der Angebote hat mich fasziniert. (Martin Stober)
• Ich wünsche mir weiterhin einen regelmäßigen Austausch, damit das Verständnis gegenseitig weiter wächst und dass wir junge Menschen zum Glauben einladen können – mit „großem Vertrauen“ in die Jugendmitarbeiter und der Unterstützung durch erfahrene Mitarbeiter. (Sibylle Haas)
• Ich habe ein gutes Gefühl. An diesem Nachmittag sind KGR und Jugendmitarbeiter ins Gespräch gekommen. Das war ein Anfang. Und wir bleiben dran. (Jürgen Birkholz)

 

Wie geht es konkret weiter?
Der Jugendausschuss soll in dieser Form weiter bestehen bleiben. Zunächst werden dort alle Moderationskarten gesichtet und dann sortiert an die entsprechende Kreise bzw. Personen zur „Weiterarbeit“ gegeben.
Diese sollen dann Lösungen finden oder neue Ideen umsetzen. Konkrete Anfragen an den KGR werden in einer Sitzung angesprochen, Entscheidungen getroffen und das Ergebnis an die Jugend zurückgemeldet.

 

Ganz herzlichen Dank an alle interviewten Jugendmitarbeiter und Kirchengemeinderäte für die spontanen Rückmeldungen!

 

Matthias Lang