Auferstehungskirche Schlechtbach

Geschichte

Nach einer Gemeindebefragung wurden die ehemaligen Teilorte Lindental, Ober- und Unterschlechtbach aus dem Verband der Kirchengemeinde Rudersberg und Mittelschlechtbach aus dem Verband der Kirchengemeinde Steinenberg entlassen, um die Filialgemeinde Schlechtbach zu gründen. 

Kirchenschiff der Kirche in Schlechtbach

Die Auferstehungskirche Schlechtbach entstand als Gemeindezentrum mit Gemeinde- und Gottesdienstraum unter der Planung von Architekt Kurt Maron, Baubeginn 1971 und Einweihung am Dreieinigkeitsfest 1972.
 
 


Lage

Die Auferstehungskirche liegt unmittelbar an der Wieslauf in einer Linie mit dem kommunalen Kindergarten, der Schule und dem Rathaus, die gemeinsam die Ortsmitte des stark aufgegliederten Dorfes bilden.
 
 

Architektur und Kunst


Der Baukörper aus Sichtbeton in Anlehnung an industrielle Zweckbauten verkörpert den Alltagsbezug des Glaubens an den Gott, der in Jesus Christus zum Menschen geworden ist.
Die Front des schlichten Innenraumes zieht den Blick neben Altar und Taufstein auf die Bronzeplastik des auferstandenen Christus von Prof. Nuss.
 
 


Fenster

Auf der Wesseite wurde das vordere Seitenfenster von Frau Kunz-Saile farbig gestaltet, eingeweiht am 14. Oktober 1979. Ein mit Perlen gefülltes Band, gleich einem Baum, zieht sich von einer Wurzel am Boden durch angedeutete Tore und Wasserströme hinauf zu tropfengefüllten Blättern unter der Decke.
 
 
 
So nimmt das Glasfenster Anspielungen auf verschiedene biblische Bilder auf:
 
 
 
 
 



  • das Himmelreich, das aus einem kleinen Samenkorn / Senfkorn zum schützenden Baum heranwächst (Mt 13,31+32),
  • den Baum, als Symbol des Lebens,
  • die zwölf Tore des himmlischen Jerusalems (Offenbarung 22),
  • die Wassertropfen, als Hinweis auf Jesu Blut oder auf die Ausgießung des Heiligen Geistes und das Taufsakrament,
  • die Perlen als Zeichen des Wachstums oder der Gemeinschaft aller Glaubenden in der Kirche.


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