Herzlich willkommen!

© Evang Kirchengemeinde Rudersberg

Platz für alle

© 2016 Uli Freudenreich, Rudersberg

Gemeindehaus nach der Außenrenovierung 2016 von Südwesten. Im Hintergrund die Johanneskirche

Das Johannes-Gemeindehaus möchte ein einladendes Haus sein, in dem sich Menschen aller Altersstufen begegnen und in aller Vielfalt  fröhlich und vertrauensvoll Gemeinschaft untereinander erleben können. Es möchte Raum beiten für Gespräche über den Glauben und das Leben, über Gott und die Welt. Helfen Sie mit dieses Haus mit Leben zu füllen! (Pfr. Ulrich Lang zur Einweihung 2000)

Unser Haus bietet folgende Möglichkeiten

Erdgeschoss: 

  • Ein großer Gemeindesaal, der in zwei kleinere Säle unterteilbar ist und mit Tischen und Stühlen oder auch nur mit Stühlen genutzt werden kann. Es gibt mehrere Beleuchtungsszenarien und es ist eine Verstärkeranlage mit Mikrofonen vorhanden, die ins ganze Haus übertragen kann. Man hat bei jeder Veranstaltung durch die große Glasfront einen schönen Blick in den Garten. Für kleine Konzerte steht ein Klavier zur Verfügung. 
  • Eine Küche, in der man schon mal ein Essen für 100 oder mehr Personen zubereiten kann. Hilfreich sind dabei Großküchengeräte wie ein entsprechender Herd oder auch ganz besonders die Gastro-Spülmaschine, die schmutziges Geschirr in Null komma nix wieder sauber bringt. 
  • Das Schüle: Unser Mehrzweckraum im Erdgeschoss. Hier treffen sich gerne Mutter-Kind-Gruppen, hier finden auch Sitzungen des Kirchengemeinderats statt und vieles mehr. Hier wird auch eine Café-Ecke eingerichtet. 
  • Behindertengerechter Zugang (Rampe) und WC für behinderte Mitmenschen

Obergeschoss: 

  • Im PC-Stüble stehen keine Rechner und Netzwerke rum, sondern hier fühlen sich nach anstrengender Probe die Mitglieder unseres Posaunenchors heimisch und haben sich hier ihr kleines Reich im Gemeindehaus geschaffen um ihre Gemeinschaft zu pflegen. 
  • Nebenan hat die Evang. Gemeindebücherei ihren Platz gefunden. Zweimal die Woche öffnet sie seit vielen Jahren ihre Türen für alle Rudersberger Bürger. 
  • Jungschar- und Kinderkirchraum mit möglichst wenig aber flexiblem und robustem Mobiliar, so dass vielseitige Aktivitäten möglich sind. 

Dachgeschoss:

  • Hier ist die Domäne der evang. Jugend mit einem kleinen Jugendraum und dem große gemütliche Jugendraum mit Sofas, Bartheke und allem was man braucht um zu chillen oder aktiv zu sein. 

Im ganzen Gemeindehaus ist unser freies WLAN Johannes-Campus verfügbar. Das jeweils gültige Passwort ist im Gemeindehaus ausgehängt. Es ist lediglich eine Anmeldung über den Browser erforderlich.

Etwas Historie zum Johannes-Gemeindehaus

Quelle: Festschrift zur Einweihung des Johannes-Gemeindehaus im Jahr 2000

Unser Johannes-Gemeindehaus trägt diesen Namen erst seit dem Jahr 2000. Zuvor war es seit seinem Bau 1909/1910 schlicht das Evang. Gemeindehaus. Doch seit der Zeit hat sich am Bedarf einer Kirchengemeinde anscheinend nicht allzu viel geändert. Pfarrer Schnell formulierte 1905 den Bedarf kurz zusammengefasst so und wir haben ergänzt was draus wurde: 

  • "Die Nutzung des Gemeindehauses für Wochen- und Feiertagsgottesdienste, da die Kirche für solche Veranstaltungen einfach zu groß sei". >> Heute kennen wir diese Nutzung unter "Winterkirche". 
  • "Unterbringung der zu errichtenden Kleinkinderschule". >> Seit 1980 ist der Kindergarten oder liebevoller das "Schüle" genannt nicht mehr im Johannesgemeindehaus. Der Raum trägt aber immer noch diesen Namen und beherbergt z.B die Mutter-Kind-Gruppen
  • "Konfirmandenunterricht und Sammelpunkt für die Jugend" >> Die Evang. Jugend ist seit dem Umbau im Jahr 2000 wieder unter dem Dach des Gemeindehauses. Zuvor war die Jugendarbeit für ca. 20 Jahre in das Jugendhaus beim Kindergarten ausgelagert. Der Konfirmandenunterricht fand jedoch immer im Gemeindehaus statt. 
  • "Lebendige Führung der kirchlich gesinnten Männer und Aussprache über kirchliche Fragen" >> Auch heute noch eines der wichtigsten Elemente der Gemeindearbeit. Selbstverständlich tragen heute aber auch die Frauen einen wichtigen Anteil daran. 
  • "Zusammenarbeit derer, die ernstlich zu ihrer Kirche stehen" >> Hier sind wohl insbesondere die Gemeinschaften zu nennen, von denen die Süddeutsche Gemeinschaft bis vor wenigen Jahren am Sonntag ihre Gemeinschaftsstunde im Schüle hatten. 
  • "Raumangebot an die Gemeinschaften" >> Natürlich finden auch heute unsere Gruppen und Kreise immer einen entsprechenden Raum. Darüber hinaus stellen wir die Räume auch weiteren Gemeinschaften und Arbeitsformen (z.B. AMIKI) zur Verfügung. 
  • "Wohnungen für Diakonissinnen und Kinderschullehrerin" >> Einige kennen noch Schwester Mina, die wohl als letzte im Gemeindehaus gewohnt hat und lebhafte Abende der nebenan stattfindenden Teestube der Jugend mit Wohlwollen ertrug. Mit dem Umbau im Jahr 2000 wurden aus den Wohnungen die Gemeindebücherei und der Posaunenchorraum. 

Man erkennt also mit welch ausgeklügelter Konzeption an den Bau gegangen wurde. Und aus heutiger Perspektive darf man hinzufügen - mit welchem ungeheuren Weitblick für ein Haus, welches neben der Kirche das Zentrum des gemeindlichen Zusammenlebens für über 100 Jahre ermöglichte und prägte. 

Im Jahr 2000 wurde unser Gemeindehaus für über 1 Mio DM runderneuert und um einen Anbau mit einem großen Gemeindesaal erweitert. 

70 Jahre Schüle im Gemeindehaus

Quelle: Festschrift zur Einweihung des Johannes-Gemeindehaus 2000; Kindergartengruppe von 1935

Im Sommer 1980 ging eine fast 70-jährige Geschichte der Rudersberger Gemeindehauses zu Ende. So lange war die Kleinkinderschule (Kindergarten), von allen liebevoll das "Schüle" genannt, im Gemeindehaus untergebracht. Viele Generationen von Rudersbergern haben dort einen Teil ihrer Kindheit erlebt und verbinden bis heute noch viele Erinnerungen mit diesem Haus. Tante Klara, das Markenzeichen des Kindergartens hat ab 1916 jahrzehntelang im Gemeindehaus segensreich gewirkt. Der Raum, in dem das Schüle untergebracht war, ist heute noch in seinen Grundmaßen erhalten geblieben, wurde aber gestalterisch sehr verändert und aufgewertet. Für manche ältere Gemeindemitglieder wird er aber noch gefüllt sein von Erinnerungen, wenn sich sich bei irgend einer Gelegenheit dort im Schüle einfinden. Was damals begann findet heute erfolgreich und viel umfangreicher und größer seine Fortsetzung im Kinderhaus Sonnenschein