Bericht von der GKGR-Sitzung am 28.04.2020 (Videokonferenz)

Unsere erste Sitzung als Videokonferenz. Wir hatten uns zwar vorgenommen in dieser Legislaturperiode das Thema Teilnahme per Videokonferenz nochmals aufzurufen, dass wir aber so schnell und alle per Videokonferenz treffen, damit hatten wir nicht gerechnet. Aber alle konnten teilnehmen. 

Berichtet werden konnte unter Aktuelles dass die geänderte Satzung des Krankenpflegevereins nun genehmigt und im Vereinsregister eingetragen ist. 

Haushaltsplan 2020 

Frau Gauß erläutert den HH-Plan 2020. Unser Haushaltsplan ist in einen ordentlichen Haushalt und einen Vermögenshaushalt (Rücklagen und Vermögen) aufgeteilt. Der Budgetumfang beträgt: 375.920 €.

Der größte Anteil der Aufwendungen entsteht für Personalkosten mit fast 39%, gefolgt von Zuweisungen für den kirchlichen Bereich ca. 27%. Die Zuführung an den Vermögens-HH beträgt ca. 13%.

Die Kirchenbezirksumlage ist von 79.410 € auf 107.750 € stark gestiegen. Diese Steigerung ist durch die neue Kita-Struktur verursacht.

Die insgesamt gebildeten Rücklagen haben eine Höhe von 737.968 €

Besonderheiten und Risiken:

Für die Auferstehungskirche steht ein Sanierungsbedarf für die Betonfassade an und in diesem Zusammenhang wird geprüft, ob die ebenfalls anstehende Dachsanierung durchgeführt werden kann. Damit fallen die Kosten wie z.B. für das Baugerüst nur einmal an. Der Bauausschuss beschäftigt sich gerade mit diesen Fragen.

Das Wiesengrundstück zwischen Pfarrhaus und Johannes-Gemeindehaus befindet sich im Besitz der Pfarrgutsverwaltung. Wir müssen in ferner Zukunft damit rechnen, dass die Pfarrgutsverwaltung wegen einer Veräußerung an uns herantritt. Die weitere Nutzung dieses Grundstückes ist für die Gesamtkirchengemeinde essentiell.

Genehmigung des Opferplanes:

Dem vorgelegten Opferplan wird einstimmig zugestimmt. Herr Birkholz weist darauf hin, dass die KSK der elektronischen Opferbüchse 500 € zukommen ließ.

 

Neue Ausschreibung der Pfarrstelle Rudersberg

Herr Pfarrer Stober hat mit dem Prälaten gesprochen. Dem Prälaten haben die Argumente (Wegfall der Kita-Aufgaben und neuer Besetzungsausschuss) eingeleuchtet und er wolle mit dem Oberkirchenrat darüber sprechen. Die Ausschreibung würde dann - sofern der OKR zustimmt - der neue Prälat im Oktober 2020 durchführen.

Der Ausschreibung mit dem vorgelegten Text wird einstimmig zugestimmt.

Gemeindearbeit zurzeit von Corona (I, D)                                     

Jürgen Birkholz informiert über die - aufgrund der aktuellen Pandemie- durchgeführten Wohnzimmer-Gottesdienste und weitere Aktivitäten. Ein förmlicher Beschluss konnte hierzu beim GKGR nicht mehr eingeholt werden. Es hat sich zur Vorbereitung eine feste Gruppe gebildet. Außerdem  wurde ein Plakat am Johannes-Gemeindehaus aufgehängt, das der Gemeinde signalisiert, dass die Kirche weiter für sie da ist.  

Pfarrer Stober berichtet, dass vor dieser Krise viele Besuche bei den Gemeindemitgliedern durchgeführt werden konnten. Dafür gibt es jetzt mehr Telefonkontakte und persönliche Anfragen bis hin zur Bitte einer kurzfristigen Erwachsenentaufe. 

Seit Anfang des Jahres waren außergewöhnlich viele (ca. 20)  Beerdigungen zu halten.

Im Büttel wird jede Woche eine Andacht veröffentlicht. Alle, die Interesse haben, erhalten durch Verteilung von KGR-Mitgliedern, eine Kurzpredigt. Dadurch werden viele Menschen angesprochen, die auch sonst regelmäßig in den Gottesdienst kommen. Die Rückmeldung zur Verteilung der Predigten ist sehr positiv.

Konfirmationen: Laut der neuen Mitteilungen aus dem Dekanatamt sollen diese erst nach den Sommerferien möglich sein.

 

Ausblick auf die Zeit nach Corona

Wir hoffen, dass demnächst wieder Gottesdienste mit den bekannten Verhaltensregelungen möglich sind.  

 

Infos vom Bauausschuss

Es besteht ein größerer Sanierungsbedarf an der Außenhaut samt Dach an der Auferstehungskirche. Hierzu liegen Angebote zur Betonsanierung vor. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob die Dachsanierung auch mit durchgeführt werden kann, um die Kosten für die Einrüstung nur einmal auszugeben. Zu diesen Fragen trifft sich der Bauausschuss zu einem außerordentlichem Vor-Ort-Termin.

In Rudersberg steht seit einiger Zeit die Innenrenovierung, Farbanstrich im EG mit Treppenaufgang und Kinderkirchraum an. 

Als drittes wichtiges Objekt steht die Renovierung des Pfarrhauses, das sich im Besitz des Landes befindet. Die Fassade ist zwischenzeitlich sehr in Mitleidenschaft gezogen und auch der Zustand des Daches weist sicherheitsrelevante Probleme auf. 

 

Wir gewöhnen uns an den Austausch über die Videokonferenzen, die anstrengend bis sehr anstrengend sind. Wir vermissen den persönlichen Kontakt, der uns Menschen doch auch viele Informationen unbewusst liefert und auf den wir auf mittlere Sicht auch angewiesen sind, um vertrauensvoll und ohne zusätzlichen Stress zusammen arbeiten zu können.